Griessbrei für das Baby

In den ersten Lebensmonaten ernährt sich das Baby ausschliesslich von Milch und dann von Folgemilch. Anschliessend folgt der allmähliche Wechsel auf Beikost. Ideal für diese Phase ist nahrhafter Griessbrei, der das Baby mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

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Griessbrei als gesunde Beikost

Griess ist ein Beiprodukt der Getreideherstellung. Für Griessbrei wird Weichweizengriess verwendet. Daneben gibt es Hartweizengriess (der z. B. in Form des orientalischen Bulgurs verzehrt wird) und Maisgriess, der in Italien zu Polenta verarbeitet wird. Griessbrei für das Baby ist ein Getreideprodukt, das als sogenannte Beikost verwendet wird.

Beikost aus Kartoffeln, Möhren und anderem Gemüse wird ab etwa dem vierten oder fünften Lebensmonat eingeführt, wenn sich das Baby nicht mehr ausschliesslich von Muttermilch oder Pre-Nahrung ernähren soll. Griessbrei aus Getreide und Milch kommt mit etwa sechs bis acht Monaten an die Reihe. Im Handel ist Brei in zahlreichen verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Griessbrei fürs Baby bei Glutenunverträglichkeit

Sollte das Baby eine angeborene Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) aufweisen, darf es keinen Griessbrei aus Weizen bekommen. Es ist daher sinnvoll, vor dem ersten Füttern Rücksprache mit dem Kinderarzt zu halten. Bei allen anderen Babys ist das Füttern von getreidehaltigem Brei umso wertvoller: Das kindliche Immunsystem gewöhnt sich so an die Präsenz von Gluten und das Risiko einer Glutenunverträglichkeit wird gemindert. Ausser Griessbrei aus Weizen können auch andere Breie aus Dinkel, Hirse oder Reis gefüttert werden, um den Speiseplan des Babys zu bereichern.

Bei fertigem Griessbrei aus dem Glas ist darauf zu achten, dass es sich um sanfte Biokost ohne Zuckerzusätze handelt. Empfehlenswert sind die Breiprodukte renommierter Hersteller wie Hipp. Das Netzwerk Gesund ins Leben, eine Initiative des Bundesernährungsministeriums, empfiehlt, Kuhmilch im ersten Lebensjahr einmal täglich als Zutat in den Milch-Getreide-Brei zu geben.

Griessbrei als Abendessen fürs Baby

Etwa ab dem siebten Lebensmonat wird Griessbrei typischerweise als Abendessen gefüttert. Die getreidehaltige Mahlzeit sättigt gut, so dass das Baby leichter ein- und länger durchschläft. Später wird Babybrei auch die anderen Mahlzeiten ersetzen. Rezepte gibt es viele.

Griessbrei lässt sich wunderbar mit Apfelmus, Pflaumenmus, etc. verrühren. Die natürliche Süsse ist gesünder für das Baby als Zuckerzusätze und es erhält eine zusätzliche Portion Vitamine. Ausserdem können ihm verschiedene Gemüsesorten beigemischt werden und püriertes Fleisch als wichtiger Nährstofflieferant.

Ein Gläschen Griessbrei ist obendrein ideal zum Mitnehmen auf längeren Spaziergängen, auf Ausflügen und zu anderen Gelegenheiten, bei denen das Baby hungrig wird und seine eigene Nahrung benötigt.

Griessbrei im Überblick:

  • Beikost für Babys ab dem vierten Lebensmonat
  • Griessbrei besteht in der Regel aus Weichweizengriess und gewöhnt Babys an Gluten
  • Bei Kindern mit angeborener Zöliakie ist auf glutenfreie Breie wie Hirse und Reis auszuweichen
  • Beimischung von Obst statt Zucker für eine natürliche gesunde Süsse