Kleine Sportmuffel
Kleine Sportmuffel
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Kleine Sportmuffel

Wie kann ich mein Kind für Sport begeistern? Die meisten Jungen und Mädchen lieben es, zu toben, hüpfen, rennen und springen. Aber ebenso wie bei den Erwachsenen gibt es auch unter Kindern Sportmuffel, die ihre Freizeit lieber mit Computerspielen oder mit Basteln oder Lesen verbringen. Möchten Eltern dem Bewegungsmangel gegensteuern, erfordert das oft eine gehörige Portion Einfallsreichtum.

windeln.ch Redaktion
von windeln.ch Redaktion
Thu, 17.08.2017 - 16:02 Tue, 06/16/2020 - 11:28

Warum Sport für Kinder wichtig ist

Möchten Eltern dem Bewegungsmangel gegensteuern, erfordert das oft eine gehörige Portion Einfallsreichtum.

Mit regelmässiger und ausreichender Bewegung trainieren Kinder ihre grossen Muskelgruppen und fördern damit ihre motorischen Fähigkeiten und ihren Gleichgewichtssinn. Kinder, die Sport treiben, sind lernbereiter, ausgeglichener und können sich besser konzentrieren. Zudem pusht die bessere Sauerstoffversorgung und ein schwungvoller Stoffwechsel das Immunsystem.

Mit Bewegung lässt sich effektiv Haltungsschäden und Übergewicht vorbeugen. Hat ein Kind im sportlichen Wettstreit Erfolgserlebnisse, kann es ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen. In Teamsportarten entwickelt es Gemeinschaftssinn und findet neue Freunde.

Geeignete Sportarten finden

Viele Mütter und Väter besuchen mit ihrem Kleinkind zuerst ein Eltern-Kind-Turnen. Dort können sie Kleinen nach Herzenslust spielen und klettern und sich zu Musik bewegen.

Um danach die richtige Sportart für den Nachwuchs zu finden, sollten Eltern ihr Kind beim Spielen im Garten oder auf dem Spielplatz beobachten. Hat es eher Spass am Laufen oder kann es gut werfen? Hat das Kind an einer bestimmten Sportart Interesse, sollten Eltern es zu einem Schnupper-Training begleiten. Vielleicht darf das Kind auch zusammen mit einem Freund teilnehmen.

Ab etwa vier Jahren könnten Kinder zum Beispiel Fussball, Leichtathletik oder Ballett ausprobieren. Fünf Jahre ist das Mindestalter für Schwimmen und Tennis. Später stehen mit Judo, Reiten und Klettern noch mehr Optionen offen. Dabei ist es völlig in Ordnung, wenn Kinder an einer Sportart nach einiger Zeit die Lust verlieren und etwas Neues ausprobieren möchten. Sport soll als Freizeitbeschäftigung schliesslich Spass machen.

Eltern als Vorbild

Kinder nehmen sich ihre Eltern als Vorbild: Wenn Mama mit dem Rad zur Arbeit fährt und Papa abends regelmässig die Laufschuhe anzieht, erleben Kinder Sport als festen Bestandteil des Alltags. Noch mehr Begeisterung für Bewegung wecken Eltern mit gemeinsamen Unternehmungen wie Radtouren am Wochenende oder einer lustige Partie Familien-Fussball auf dem Bolzplatz.

Vielleicht ist im Garten auch Platz für Sportspielzeug wie ein Turnreck oder Trampolin. Zur Grundausstattung gehören in jedem Fall Bälle. Auch mit Gartenspielzeug – beispielsweise einer Tellerschaukel oder einem Beachball-Set – erleben Kinder, wie viel Spass Bewegung macht.

Fazit
Sport unterstützt die gesunde Entwicklung des Kindes
Gemeinsam die richtige Sportart finden
Als Eltern Vorbild sein
mehr Spass an Bewegung mit Sportspielzeug