Rauchen in der Schwangerschaft
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Rauchen in der Schwangerschaft

Finger weg von den Kippen - Was schon einer werdenden Mama nicht gut tut, kann auch für das Baby nicht gut sein. Zu dieser Erkenntnis führt bei vielen schon der gesunde Menschenverstand. Rauchen ist eine Belastung für ein ungeborenes Kind. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass schon das Passivrauchen oder nur ein geringer Zigarettenkonsum das Wohl des Ungeborenen gefährdet. Fehlgeburten lassen sich teilweise sogar auf das Rauchen zurückführen.

windeln.ch Redaktion
von windeln.ch Redaktion
Fri, 11.05.2018 - 09:50 Fri, 05/11/2018 - 09:51

Qualmen ist schon für den Kinderwunsch problematisch

Nicht nur während der Schwangerschaft sollten Frauen mit Kinderwunsch auf das Rauchen verzichten. Schon vorher kann es die Fruchtbarkeit sowohl bei Frauen als auch bei Männern stark einschränken und die Erfüllung des Kinderwunsches stark behindern.

Statistiken beweisen, Paare, die rauchen, warten meist länger auf die gewünschte Nachricht einer Schwangerschaft als Paare, die nicht zum Glimmstengel greifen. Die Begründung liegt unter anderem darin, dass der Konsum von Nikotin die Durchblutung der Eierstöcke und der Gebärmutter stört. Bei Männern hat das Rauchen Einfluss auf die Qualität und Menge der produzierten Samen.

Frühgeburten, ein leichteres Geburtsgewicht, Entzugserscheinungen nach der Entbindung

Der Start ins Leben ist für Babys von Raucherinnen oftmals wesentlich schwieriger als von Kindern, deren Mamas während der Schwangerschaft nicht geraucht haben. Auch die Anfälligkeit für Infekte ist bei Kindern, deren Mama selbst oder oft passiv geraucht hat, höher.

Weiterhin ist für "Raucherbabys" das Risiko höher:

  • aufgrund der geringeren Durchblutung der Gebärmutter nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt zu werden,
  • im ersten Lebensjahr an einem plötzlichen Kindstod zu sterben. Diese Gefahr erhöht sich nochmals, wenn auch nach der Geburt im Haushalt weiter geraucht wird.
  • an Allergien und Asthma zu erkranken.
  • Krebserkrankungen zu entwickeln.

In vielen Fällen wird auch von Entwicklungsverzögerungen sowie einer geringeren Lungenkapazität berichtet.

Ob eine Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat oder nicht, lässt sich durch die Untersuchung des Mekoniums (auch Kindspech genannt) nachweisen. Dieses wird wenige Stunden nach der Geburt vom Baby ausgeschieden und findet sich dann in der Windel wieder.

Kindspech beinhaltet neben verschlucktem Fruchtwasser, Haut- und Haarzellen auch die Schadstoffe, die ein Baby während der Schwangerschaft durch den Körper seiner Mama aufgenommen hat. Eine Untersuchung des Mekonium wird nur nach ärztlicher Indikation vorgenommen.

Das bedeutet: nach einer normalen Geburt nach der ein Baby einen guten Gesundheitszustand hat bzw. keine eventuelle gesundheitliche Schwierigkeiten eindeutig diagnostizierbar sind, erfolgt sie nicht.

Weg von der Zigarette: Tipps für werdende Mütter, die mit dem Rauchen aufhören möchten

Obwohl der Schutz des eigenen Kindes eigentlich als Motivation ausreichen sollte, um mit dem Rauchen aufzuhören, ist es für einige Schwangere sehr schwer, nicht mehr zur Zigarette zu greifen. Auch wenn der Wille zur Veränderung dieser Lebensgewohnheit ausschlaggebend für das Aufhören ist, können einige Tricks der werdenden Mutter helfen. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • beim Verlangen nach einer Zigarette einen Blick auf das Ultraschallbild des Babys zu werfen,
  • versuchen sofort aufzuhören anstatt das Rauchen einzuschränken,
  • entspannende Ersatzgewohnheiten für die Rauchermomente zu finden,
  • Hilfe vom Hausarzt und alternative medizinische Behandlungen (Homöopathie oder Akupunktur) zu nutzen,
  • Nicht-Rauchertees zur Unterstützung trinken. Diese fördern die Umstellungs- und Entgiftungsarbeit des Körpers mithilfe spezieller Kräuter, wie Huflattich, Thymian, Brennessel, Schafgarbe und Zinnkraut.

Unter rauchfrei-info.de, einer Website der Bundesgesundheitszentrale, finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeit an einem Rauchfrei-Ausstiegsprogramm teilzunehmen.

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