Was Biobabynahrung ausmacht: Anfangsmilch und Bio-Beikost richtig füttern

Bio-Babynahrung verzichtet auf unnötige Zusätze und schmeckt natürlich gut. Die Nahrung für Babys ist in der Regel frei von Zucker, süssenden Saftkonzentraten oder Verdickungsmitteln. Pflanzliche Zutaten stammen aus ökologisch kontrolliertem Anbau und sind nicht chemisch behandelt. Tierische Erzeugnisse kommen aus artgerechter Haltung gemäss der EU-Verordnung und sind in der Regel frei von Wachstumshormonen oder Antibiotika.

Artikel 1 bis 45 von 45
Artikel 1 bis 45 von 45

Daran sind Bio-Produkte zu erkennen

Alle Bio-Produkte müssen mit einer Code-Nummer der zuständigen Öko-Kontrollstelle (zum Beispiel CH-Bio-004) gekennzeichnet sein. Darüber hinaus können Hersteller ihre Produkte mit dem EU-Bio-Logo und/oder dem Warenzeichen der Öko-Anbauverbände wie Demeter, FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau Schweiz) oder der Knospe BioSuisse kennzeichnen.

Ab Geburt kann Bio-Milchnahrung beigefüttert werden

Grundsätzlich ist Stillen das Beste für ein Baby. Die Zusammensetzung der Muttermilch beinhaltet die optimale Kombination an Nährstoffen. Reicht die Muttermilch aber nicht aus oder sprechen gesundheitliche Gründe gegen das Stillen, ist eine Zufütterung mit Bio-Milchnahrung (zum Beispiel auf Ziegenmilchbasis) sinnvoll. Die Milch-Anfangsnahrung kann ein Kind in der Regel bis zum sechsten Lebensmonat zusätzlich ernähren. Ab dann ist eine Folgemilch sättigender, denn sie enthält mehr Stärke, Eiweiss und Mineralstoffe.

Biobabynahrung nach dem vierten Monat: Bio-Beikost einführen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Kinder bis zu sechs Monate lang zu stillen. Manche Babys signalisieren aber schon ab dem vierten Monat ihr Interesse für die Nahrung von Mama und Papa. Dabei bedeutet die Einführung von Beikost nicht automatisch abstillen, denn die Fütterung kann die Ernährung mit Muttermilch ergänzen. Mit dem Erreichen des sechsten Lebensmonats gibt es für die meisten Kinder etwas auf den Löffel. In dieser Phase finden Eltern eine Vielzahl an Bio-Lebensmitteln für ihren Nachwuchs.

Beikost im Gläschen: Welches Produkt sich wann eignet

Morgens gibt ein leckerer Bio-Getreide-Brei neue Energie für die vielen Eindrücke, die auf die kleinen Entdecker warten. Bekommt der Nachwuchs unterwegs Appetit, kann ein Bio-Babyzwieback besänftigen: Der sättigt und beschäftigt durch Lutschen und Festhalten. Wenn das Baby von der Brust oder Flasche über Nacht nicht mehr ausreichend satt wird, geben viele Eltern Milchbrei. Der Babybrei ist gut als erste Beikost geeignet und auch unter dem Namen Schlaf-gut-Brei oder Gute-Nacht-Brei bekannt. Ein Gläschen mit Gemüse wie Karotten oder Obst wie Äpfel schmeckt den meisten Kindern.

Es ist ratsam, bei der ersten Löffelnahrung mit etwa fünf Löffeln am Tag zu starten und die Portionen langsam zu erhöhen. Nicht alle Kinder vertragen den Obst-Gemüse-Mix gleich gut. Bei Blähungen oder festem Stuhlgang sollte besser ein anderes Bio-Produkt probiert werden.

und Bio-Snacks für Kinder ab einem Jahr

Ab einem Jahr und manchmal auch schon ab dem zehnten Lebensmonat bekommen Kinder ihre ersten Zähne und sind in der Lage, neben Brei auch festere Nahrung zu kauen. Falls es mal schnell gehen muss, finden Eltern kindgerecht gewürzte Menüs in Bio-Qualität. Smoothies, Trinkpäckchen, Früchteriegel, Apfelringe und viele weitere Bio-Snacks sind gesund und schmecken den Kindern aufgrund der natürlichen Süsse. Leckere Mischungen aus Tee ohne Zucker wirken bekanntlich ohnehin immer wohltuend.

Biobabynahrung im Überblick:

  • Auf Code-Nummer der zuständigen Öko-Kontrollstelle (z. B. CH-Bio-004) achten
  • Bio-Siegel von u. a. Demeter, FiBL oder Knospe BioSuisse bestätigen Bio-Qualität zusätzlich
  • Bio-Milchnahrung kann ab Geburt gefüttert werden
  • Bio-Beikost ist ab dem vierten bzw. sechsten Monat sinnvoll
  • Gesunde Snacks und Mahlzeiten für Kinder ab einem Jahr in Bio-Qualität